lunedì 31 marzo 2008

Skype/Global Collect

Una settimana fa ho installato Skype. Telefonate gratis in tutto il mondo. Telefonate a tariffa molto convenienti a tutti gli altri. Avendo molto a che fare con l'estero, un affare. Per effettuare le chiamate a tariffa ridotta bisogna comprare un piccolo credito (10 Euro). Primo tentativo di pagarlo con la carta di credito, fallito. Il secondo pure. Strano, tutto il mondo finora ha sempre accettato la mia carta di credito. Procedo al bonifico bancario via onlinebanking. Mi viene detto che entro 24 ore sarebbe andato a buon fine. Dopo 4 giorno - che di ore sono 96 - ho cercato di mettermi in contatto con questa società alla quale per conto di Skype ho versato il bonifico: Global Collect, Banca Intesa San Paolo Torino. Le pagine Bianche mi informano che non esiste una società con questo nome. Ricerche sulla società mi dicono che in Germania ci sono svariate denunce penali per frode contro Global Collect, frode operate perlopiù attraverso società terze, le cosidette "friendfinder".
Skype rimane una valida opzione nel mondo della telefonia, ma cosa dobbiamo pensare delle cose sopra descritte?

giovedì 27 marzo 2008

Io sono qui-voi siete qui: tutti socialist siam?

Stamane Alex Righi su RCF ne ha parlato. Volevo provare anch'io. Secondo le sue istruzioni sono andata a 'voi siete qui' per vedere dove mi posiziono politicamente (come se non lo sapesse già). Ma un gioco è un gioco (tra l'altro già fatto esattamente due anni fa per le ultime elezioni).
Dunque, il risultato: sono vicino ai socialisti (che non voterò, mi dispiace per loro ma il "nemico" è un altro...).
Ma allora? Anche Alex l'hanno collocato vicino al SA.
Ma com'è? Un partitino tra scarsi 2 % (secondo i sondaggi) e un'autostima di 8, come fa a raccogliere tutti questi consensi? (vabbè, almeno i due di cui so per certo)
Le ipotesi sono due: o openpolis (piattaforma del posizionamento elettorale) è sponsorizzata da un gruppuscolo socialista o tutte queste differenziazioni sottili tra i diversi partiti e partitini le potevamo risparmarci e presentarci subito uniti alle elezioni.
Ma forse questi miei pensierini non corrispondono del tutto al Walterpensiero del momento -
che mi dispiacerebbe perché credo sia stato un valido pensiero strategico. Comunque al quale Walter faccio i miei più sinceri e sentiti auguri, gli consiglio soltanto di parlare in modo un pò meno concitato. Mi rendo conto che il traguardo è spinoso ma sarebbe ancora più convincente. È anche meglio per la sua salute già che va in pulman e non in bicicletta.

Ah, volevo ancora dire che anche a me hanno telefonato in tanti...
per l'Alitalia...preoccupoatissimi...

Versetti satanici a Colonia

Lo scrittore tedesco Günter Wallraff per i suoi libri ha sempre privilegiato temi scottanti:
i primi reportage industriali alla Thyssen, 2 anni travestito da lavoratore turco, assunto come redattore al quotidiano scandalistico BILD, a svelare i trucchi delle banche, lavoratore precario nei call center, contro i colonelli greci, con i curdi, contro i trafficanti d'armi internazionali...
i temi (e i processi) di denuncia non li mancavano di certo.
Quando Salmon Rushdie fu colpito dalla Fatwa di Khomeini, Wallraff lo nascose nella sua Colonia, e ora, proprio i "Versetti satanici" alimentano uno scontro al centro del dibattito pubblico: a Colonia, una delle città tedesche con il maggior numero di cittadini turchi - immigrazione avvenuta negli anni '60 per la presenza della grande fabbrica della Ford - si costruisce una grande moschea. Wallraff, in accordo con i suoi tanti amici laici turchi, appoggia il progetto. In cambio chiede di poter leggere dai "Versetti" proprio in una moschea per "contribuire alla conoscenza dei Versetti tra i muselmani", come dice lui, che "tra i miei amici e vicini di casa turchi finora ha prodotto sorrisi e riflessione ma non certo reazioni terrorizzate". Le prime organizzazioni turche in Germania gli hanno detto di no. Ma Wallraff non demorde.

Per gli amici tifosi: la Germania ieri sera ha vinto 4:0 contro la... Svizzera

mercoledì 26 marzo 2008

Dioxin-Mozzarella und die Camorra...

Japan und Korea blockieren den Import der italienischen Mozzarella - Verdacht auf Dioxinvergiftung. Ab heute erneut Großlieferungen des seit Monaten angehäuften Mülls aus Kampanien nach Deutschland (5 Länder).
Weshalb hat sich die Bevölkerung im Großraum Neapel eigentlich dermaßen verzweifelt gegen die Einrichtung der Müllhalden gewehrt? Aus Angst vor Gesundheitsschäden und der Häufung von Erkrankungen um die Müllhalden!
Das Schreckensgespenst Dioxin geht seit Jahren um in Kampanien. Im großen Geschäft des Abfalls spielte die Camorra immer die erste Geige - keiner Regierung ist es eh gelungen ihre Machtdomäne einzudämmen, und die Camorra hat alles Denkbare (und Undenkbare) in den letzten Jahren unter die Erde geschafft... unter eine Erde, auf der fröhliche Büffel grasen, die Spender eben der berühmtenBüffelmozzarella (mit Dioxin-Beigeschmack)

martedì 25 marzo 2008

Padre Pio, Italiens Dauerheiliger

Die um Italiens Wunderheiligen gesponnenen Legenden waren schon von jeher facettenreich, jetzt gesellt sich in die lange Liste auch noch eine spystory hinzu: seit wenigen Tagen steht der Bischof von Manfredonia, Vieste und San Giovanni Rotondo, ganz unten an Italiens Stiefelabsatz, Monsignor Domenico D’Ambrosio, wegen Verunglimpfung eines Leichnams und Schändung eines Grabmals unter Anklage.
Es geht um den Leichnam von Italiens umstrittensten und heißgeliebten Kultheiligen mit den berühmten Stigmata. Kaum ein LKW fährt im Land ohne sein Heiligenkonterfei an der Windschutzscheibe, überall im Land kleben seine Heiligenbildchen, jedes Dorf in Apulien hat seine Padre Pio-Büste, und auch heute noch mobilisiert er Millionen von Anhängern. San Giovanni Rotondo, der Ort seines Wunderwirkens, hat mit jährlich sieben Millionen Pilgern längst Lourdes als Wallfahrtsort überholt.
Das Jahr 2008 wird zu einem besonderen Spektakel in der langen Tradition der Verehrung von Italiens Nationalheiligem: ab 24. April soll er aus Anlass seines vierzigjährigen Todestags (23.September) fünf Monate lang für seine weltweite Pilgerschar ausgestellt werden. Und dies nicht irgendwo, sondern in der vom Stararchitekten Renzo Piano extra erbauten Prunkbasilika. Dazu musste er exhumiert werden, was vor wenigen Tagen geschah., und siehe da, schon wieder geschah Wundersames: laut Zeugenaussagen von Anwesenden soll der Leichnam des heiligen Padre unverwest sein - „Fingernägel wie kurz nach einer Maniküre“ -, und dies vierzig Jahre nach seinem Tod.
Mit Schlachtrufen wie „Hände weg von Padre Pio!“, hatten Verehrervereine „Pro Padre Pio“ und eine katholische Liga gegen Diffamierung gegen die vom Bischof angeordnete Exhumierung protestiert und nun folgte die Anzeige beim zuständigen Staatsanwalt. Sie berufen sich auf den Wunsch Padre Pios, dass „meine Gebeine in einer ruhigen Ecke dieses Fleckchens bestattet werden“. Mit den bevorstehenden fünf Monate Padre Pio-Supershow ist von Ruhe jetzt keine Spur mehr.

Vor einigen Monaten entfachte ein vieldiskutiertes Buch des Turiner Historikers Sergio Luzzatto von neuem die Zweifel um die Wundertaten des heiligen Padre.Er beruft sich auf Dokumente im Vatikanischen Geheimarchiv, in denen der ApothekerValentini Vista von geheimen Käufen in seiner Apotheke berichtet hatte: Karbolsäure und das Gift Veratrin sollen angeblich die blutenden Wundmale hervorgerufen haben. Die Zweifel und Widersprüche zu Padre Pios Wirken häuften sich in den fünfzig Jahren seit Beginn der Stigmata, die er 1918 empfangen haben soll. Der Heilige ein Scharlatan?
Der Vatikanhierarchie war der Kult um Padre Pio, der vom Volk als zweiter Jesus verehrt wurde, nicht immer willkommen. In der langen Geschichte der Wundmale wurden mehrere Medizinergutachten mit unterschiedlichen Ergebnissen angefertigt. Der Historiker Luzzatto spricht auch von der Unterstützung der faschistischen Bewegung in Italien und von einem „klerikal-faschistischem Gemisch um Padre Pio“.
Die Meinungen der sich während seines Wirkens ablösenden Päpste könnten unterschiedlicher nicht sein: Pius XI. enthob ihn seines Amtes, sein Nachfolger Pius XII. setzte ihn wieder ein, Johannes XXIII. untersagte den gesamten Kult um den Kapuzinermönch und sprach von „immensem Betrug“ und von „Unheil an den Seelen“, auch von „intimen und unanständigen Beziehungen zu den Frauen seiner Prätorianergarde“ wurde gemunkelt, Gerüchte über Veruntreuung großer Gelder machten die Runde. Papst Johannes Paul II., ein alter Verehrer des Padre, zu dem er schon als junger Priester gepilgert war, machte ihn dann im Schnellverfahren 2002 zum Heiligen.

Im Konvent der Mönche, die für die Orgnsiation der Pilgerfahrten im Padre Pio-Superjahr verantwortlich sind, stehen die Telefonleitungen nicht mehr still und mussten bereits verdoppelt werden. Seit Eröffnung der Voranmeldelisten vor wenigen Tagen sind 120.000 Buchungen eingegangen. Aus der ganzen Welt werden die Pilger in das kleine Bauerndorf in Apulien reisen, um den ausgestellten Heiligen mit den Stigmata in der besonders groß geratenen Superkirche zu besichtigen.

lunedì 24 marzo 2008

Juncker, ein Yoghurt?

"Was ist dieser Juncker eigentlich? Ein Yoghurt?", fragte Alessandra Mussolini, die Enkelin des ehemaligen italienischen faschistischen Diktators letzte Woche, nachdem Jean-Claude Juncker, Luxemburgischer Ministerpräsident und Fraktionsvorsitzende im Europarlament der Christdemokraten die Präsenz von sich zum Faschismus bekennenden Kandidaten auf der Berlusconi-Liste scharf verurteilte und hinzufügte, dass für diese in seiner Fraktion kein Platz sei. Auch Elmar Brok, deutscher Christdemokrat in den Europa-Reihen, gab an "nie mit den Faschisten in einer Gruppe".
Alessandra Mussolini bekennt sich nicht nur zum Faschismus, sie zeigt mit ihrer obigen Frage auch ihre absolute Ignoranz.

domenica 23 marzo 2008

400 Unterschriften gegen Joseph

Nach den Protesten einiger Rabbiner, haben bisher 400 namhafte Katholiken den Appell gegen die neue/alte Version des "Gebets für die Juden" unterschrieben. Mit der Freigabe der Messe in lateinischer Sprache, kehrt auch die Aufforderung zur Bekehrung der Juden zurück.
Die Unterzeichner bemühen sich besonders um den jüdäisch-christlichen Dialog.
Unter ihnen die Religionsforscher Elena Bartolini, Maria Cristina Bartolomei, Paolo De Benedetti u.a., der Philosoph der katholischen Universität Virgilio Melchiorre, der frühere Rektor der Pontifex-Universität Sant'Anselmo Pater Ramon Tragan, der Bibelforscher Ernesto Borghi
(aus L'ESPRESSO) .
Allen Frohe Ostern!
Buona Pasqua a tutti!

sabato 22 marzo 2008

Provinzpoker um Alitalia

Das Possentheater um die (fast) bankrotte italienische Fluggesellschaft geht weiter.
Oppositionsführer Berlusconi will mit dem Thema den Wahlkampf bestreiten und die anstehenden Wahlen gewinnen - alle müssen dafür herhalten, seine Kinder, sein Privatbesitz, Banken, die gar nicht wollen, egal, ob danach Alitalia definitiv bankrott und kein Käufer mehr am Himmel ist. Die Zeit läuft davon. Jeder Tag kostet Alitalia den Steuerzahler 1 Million Euro.
Steht hinter der "nationalen" Lösung für Alitalia (ein Klotz am Bein aller Regierungen der letzten Jahre) ein Versuch den Preis herunterzuhandeln? Einige italienische Unternehmer hoffen mit dem derzeitigen Poker auf eine Nullrechnung: die ausverkaufte Braut Alitalia verliert ohne Bräutigam ganz ihren Marktwert und kann nur noch verschenkt werden.
Lufthansa sollte sich genau überlegen, ob sie ein bei einem solchen Spiel mitspielen sollte.

giovedì 20 marzo 2008

Alitalia und der hausgemachte (casereccio) Kapitalismus

Berlusconi, schon wieder?
Vor einigen Tagen empfahl der Oppositionsführer einer jungen Dame seinen Sohn zu heiraten, um ihrem Prekariat zu entkommen, nun hat er eine neue Idee:
Nein zu Air France/KLM die bankrotte italienische Fluggesellschaft Alitalia aufzukaufen.
Eine nationale Lösung muss her! Ein Sammelsurium italienischer (und arabischer) Banken und... sein Sohn! - auch die reichste italienische Frau darf diesmal dabei sein: Tochter Berlusconi!
Nach 20 Jahren vergeblicher Versuche Alitalia "italienisch" zu retten, 20 herausgeworfener Milliarden, 1 Million Verlustgeschäft pro Tag, ist der neue Berlusconi-Coup ein schlechter Witz und soll wohl zum Wahlkampfschlager zu Gunsten seiner Nordallianz werden.

mercoledì 19 marzo 2008

Nervenkrieg und Trauerspiel

Es geht um den Ausverkauf von Alitalia, seit Jahren ein Verschlinger von Millionenverlusten.
Abgewirtschaftet.
Das Angebot von Air France/KLM zum Aufkauf steht. Der Preis: mindeststens 1.700 Entlassungen , Herabstufung von Mailand Malpensa.
Es stellen sich quer: die Gewerkschaften, die Verfechter der "nationalen Interessen".
Alternative: Bankrott in wenigen Tagen...

Un affare lucrativo

Uno sconosciuto si è presentato nei giorni scorsi ai cacciotori dell'evasione fiscale in Germania.
Avrebbe in mano i dati di 30.000 conti in Svizzera che promettono bene:
l'evasione fiscale tedesca nella sola Svizzera è stimata a 170 miliardi di Euro.
La Svizzera non considera reato la semplice evasione.
È disposta a collaborare in via ufficiale unicamente quando c'è il sopetto di frode.

martedì 18 marzo 2008

Adriano Sofri, Giuliano Ferrara, Abtreibung und die Frauen

Genua, eine Schmuddelgeschichte und der italienische Wahlkampf.
Ein angesehener Frauenarzt springt vom elften Stock der Praxis, in der er abtrieb - privat versteht sich. Kurz zuvor ein SMS an seine Frau: "Das Auto steht in der Garage. Die Schlüssel sind..." Offiziell ist Ermanno Rossi angestellt im größten Krankenhaus der Stadt, dem "Gaslini", Eigentum der Kurie, Abtreibung aus "Gewissensgründen" untersagt - versteht sich natürlich auch. In einer von Nonnen geführten katholischen Privatklinik werden offiziell "Ausschabungen" durchgeführt, inoffiziell wahrscheinlich Abtreibungen, von just dem selben Frauenarzt, der sich nun aus Scham das Leben nahm. Acht Frauen wegen illegaler Abtreibung angeklagt - ihre mögliche Strafe: 51 Euro, weniger als Falschparken.
Giuliano Ferrara, Direktor der Tageszeitung "Il Foglio", ehemaliger Linker, Berlusconi-Freund, ehemaliger Minister und großer Bewunderer von Papst Benedikt, gründet nach seiner klerikalen Konversion eine neue Partei, "Pro Life", tapeziert Genua mit Plakaten gegen Abtreibung zu.
Von Adriano Sofri, Intellektueller, unter Hausarrest und Autor eines neuen Buches erscheint in diesen Tagen "Gegen Giuliano. Wir Männer, die Frauen und die Abtreibung"

sabato 15 marzo 2008

Mafia raus aus unserem Leben

Zum Tag der Erinnerung für die Opfer der Mafia demonstrierten heute 100.000 Menschen in Bari. Dazu aufgerufen hatte Don Luigi Ciotti, der Gründer von "Libera", die seit Jahren für die soziale Nutzung des beschlagnahmten Besitzes verurteilter Mafia-Bosse. Während der Veranstaltung wurden die Namen der 800 Mafia-Opfer vorgelesen.
Der Schriftsteller Roberto Saviano schreibt heute in "La Repubblica": "Eine Wahlstimme für 5o Euro".

venerdì 14 marzo 2008

Insegnamento islamico nelle scuole tedesche e Angela e Nick II

Il Consiglio per l'integrazione degli islamici nella società tedesca sotto la guida del Ministro degli Interni Schäuble ha ieri deliberato l'insegnamento della religione islamica nelle scuole tedesche. Le maggior difficoltà per un accordo venivano presentate dalla lite interna tra gli islamici stessi presenti nel Consiglio.

Ieri notte la cancelliera Angela Merkel ha spuntato una vittoria nei confronti di Nicolas Sarkozy nella questione dell'Unione Mediterranea evitando che la creazione di questo nuovo oganismo euopeo sia limitato solo ai paesi confinanti ma diventerà un'iniziativa di tutta l'UE.

Der übliche Witzbold (buffone, burlone) Berlusconi

In einer TV-Sendung von einer jungen Frau gefragt, wie er sich die Überwindung der Prekarität auf dem Arbeitsmarkt vorstellt, antwortet Berlusconi auf seine Art: "Heiratet einen Millionär, am besten meinen Sohn!"
Der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei, Jean-Claude Juncker, sagte gestern, dass es keinen Platz für Faschisten in seiner Fraktion gibt und antwortete damit auf die Kandidatur von Giuseppe Ciattapico in Berlusconi Partei des Volkes für Freiheit, der sich zum Faschismus bekennt.

Der italienische Unternehmerverband wird seit gestern von einer Frau geleitet, Emma Marcegaglia.

giovedì 13 marzo 2008

Incesto rimane reato

Importante sentenza della Corte Costituzionale in Germania:
rapporti incestuosi rimangono reato.
La sentenza si riferisce ad un uomo in Sassonia che insieme a sua sorella ha concepito 4 figli
e ora deve tornare in carcere, dove aveva già passato due anni in precedenza.
I due fratelli sono stati separati da piccoli e si erano conosciuti solo molti anni più tardi

Staatsintrigen und Rendition

Wichtiges Urteil gestern im Interessenkonflikt zwischen verschiedenen Staatsorganen:
die Mailänder Chefankläger für Terrorismusfragen, Armando Spataro und Pomarici, sind von der Anklage des Verrats eines Staatsgeheimnisses freigesprochen worden. Es geht hier um den sehr delikaten (und staatstragenden) Prozess der beiden Staatsanwälte gegen die 26 CIA-Agenten, die im Februar 2003 Abu Omar aus Mailand entführten und über Ramstein (auch die Staatanwaltschaft Zweibrücken ermittelte in dem Fall) in einem agyptischen Gefängnis verschwinden ließen (siehe den Film "Rendition"), sowie um die Anklage gegen den ehemaligen italienischen Geheimdienstchef Pollari, der sich just auf ein Staatsgeheimnis beruft, um in jenem Prozess nicht aussagen zu können (oder wollen), sowie um die Frage inwieweit ein Auslieferungsantrag an die USA für die CIA-Agenten von der italienischen Regierung gestellt werden sollte und nicht getan wurde. Die noch amtierende Regierung Prodi hat ihre Weigerung klar mit einer Bestimmung zum "Staatsgeheimnis" der Vorgängerregierung Berlusconi begründet.
Die Vorfälle und die Anklageerhebung gegen die CIA-Agenten in Mailand waren konkrete Stütz- und Beweispunkte in der Untersuchungskommission des Euro-Parlaments zur Frage der illegalen Entführungen und Gefängnissen der CIA.

mercoledì 12 marzo 2008

"Hauptsache, er besitzt Zeitungen"

Ob Giuseppe Ciarrapico Faschist war oder weiter ist, ist für Silvio Berlusconi nebensächlich.
Nach dieser fragwürdigen Figur in seiner Kandidatenliste gefragt, antwortete er:
"Wir müssen die Wahlen gewinnen, Ciarrapico besitzt Zeitungen und deshalb brauchen wir ihn".
Basta, Schluss der Debatte.

In Genua, 7 Jahre danach, fordert der Staatsanwalt 76 Jahre für insgesamt 44 Angeklagte für die Übergriffe der Polizei gegen verhaftete und in der Kaserne Bolzaneto festgehaltene Demonstranten anlässlich des G8 Gipfels 2001.
Keiner der Angeklagten wird für die horrenden Taten ins Gefängnis gehen.
Der Straftatbestand "Folter", was in Bolzaneto tatsächlich geschehen ist, existiert im italienischen StrGB nicht. Die angewandten Anklagepunkte "Amtsmissbrauch" sind inzwischen alle verjährt...

martedì 11 marzo 2008

Kandidaten, Faschisten und katholische Werte

Gestern war Stichtag für die definitive Abgabe der Kandidatenlisten, also der Mannschaft, mit der die Parteien das Rennen machen und gewinnen wollen, ein Zeichen für die Qualität des Personals.
Überraschung: Berlusconis Partei "Volk der Freiheit" präsentiert einen authentischen Faschisten, den Verleger Ciarrapico, der noch heute seinen Stolz auf Mussolini zum Besten gibt.
Sogar Gianfranco Fini, der Reuige der ehemaligen faschistischen Partei und neuer Verbündeter in Berlusconis Einheitspartei, zeigt Empörung.
Die italienische Bischofskonferenz betont, dass sie sich im Wahlkampf auf die Achtung der "katholischen Werte" beschränken wird - in Italien nicht immer eine Selbstverständlichkeit.
Wir sind gespannt, wie sie es diesmal mit diesen Werten halten wird...

lunedì 10 marzo 2008

Caos SPD

Andrea Ypsilanti, donna socialdemocratica e combattiva, a sorpresa aveva un mese fa vinto le elezioni regionali nell'Assia contro Roland Koch, democristiano e falco xenofobo.
Ora ha persa la partita.
Da ieri sera non è più in corsa per la presidenza della regione.
Il suo tentativo di farsi eleggere con i voti di Die Linke è fallito per le mille contraddizioni interne della stessa SPD e della sua linea politica, con una credibilità del partito sotto la guida di Kurt Beck arrivata ad un punto bassissimo di consenso popolare.
Tempi incerti nel panorama politico tedesco.

I macchinisti invece hanno trovato in extremis l'accordo con Deutsche Bahn ieri pomeriggio.
Dopo un anno di trattative e scioperi.

Copertina dello Spiegel lunedì, 10.marzo 2008:
I colpevoli -
I crimini del nazismo - perché così tanti tedeschi divennero assassini

domenica 9 marzo 2008

Riconciliazione tardiva/ Späte Wiedergutmachung

Galileo Galilei hatte Kopernikus Recht gegegen: die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt. Dafür musste er die letzten Tage seines Lebens schmählich unter Arrest verbringen.
So hatte 1633 das Inquisitionsgericht entschieden. Um dem Scheiterhaufen zu entgehen, musste er für seine "ketzerischen" Thesen Abschwur leisten.
In den Vatikanischen Gärten wird demnächst eine Statue für ihn entstehen.

Auf dem Palatinum öffnet morgen, Montag, den 10.März 2008 der Palast des Augustus,
mit herrlichen Freskenmalereien, zugänglich für das Publikum von 8.30 bis eine Stunde vor Sonnenuntergang/ montags ab 11°°.

sabato 8 marzo 2008

Il nano collerico e la carta straccia/ Der zornige Zwerg und der Papierüll

Fast hatte man schon den Eindruck, dass ein gewisser Herr B. in der Oppositionszeit entweder etwas Anstand gelernt habe oder einfach zu müde für seinen bekannten aggressiven Stil gworden sei.
Doch siehe, nein.
Dem war nicht so.
Heute, zum Auftakt seiner Wahlkampagne in Mailand, zerriss er vor versammelter Presse das Programm seines stärksten politischen Gegners, Walter Veltroni, von der Demokratischen Partei mit den Worten "das ist Papiermüll".
Typisch für einen, dem demokratisches Miteinander schon immer zuwider war. Man denke an seinen Auftritt im Europarlament, als er den Vorsitzenden der Sozialistischen Fraktion mit "KZ-Aufseher" beschimpfte.
Wird er langsam nervös?
Oder war er nur sauer, weil er laut jüngstem Forbes Ranking nur noch der drittreichste Mann Italiens ist?
Eine schmerzliche Zurückstufung, die ihm auch bei der Öffnung der Wahlurnen am 13/14. April passieren könnte, ihm, der sich heute allzu siegesicher gibt...

venerdì 7 marzo 2008

Niente esperimenti

Andrea Ypsilanti, candidata socialdemocratica alla presidenza dell'Assia, rinuncia.
"Non ci sono le condizioni" per un governo rosso-verde appoggiato da Die Linke.
Rimane per ora in carica il vecchio primo ministro democristiano, il superfalco Roland Koch, che alle ultime elezioni aveva dovuto subìre un tonfo di 12 punti per le sue posizioni xenofobe.

Ricchi e poveri... e l'instabilità

Ci informa Forbes:
sono 60 i miliardari tedeschi, di cui solo 7 hanno un età sotto i 50 anni, il più giovane
è Prinz Albert von Thurn und Taxis, 24 anni
(avete in mente i taxi così chiamati in tutto il mondo?)
il cui nome per esteso è
Albert II. Maria Lamoral Miguel Johannes Gabriel Prinz (=principe) von Thurn und Taxis,
la mamma è la bella Gloria, grande ammiratrice e amica di papa Ratzinger nonché della neocandidata al Senato di Casini, principessa Alessandra Borghese .

Mentre i Verdi si avviano a formare con i democristiani una maggioranza inedita ad Amburgo,
in Assia la situazione si complica: la grande crisi dei socialdemocratici sulla questione Die Linke sembra lacerare la possibile futura coalizione nel Land delle banche: un governo di minoranza rosso verde tollerato dalla sinistra non può più contare su tutti i deputati socialdemocratici- problemi di coscienza.
E il capo del partito, Kurt Beck, a letto con l'influenza, tace...

giovedì 6 marzo 2008

Tutta la Germania uno sciopero

Aeroporti bloccati, centinaia di voli cancellati, asili nido chiusi, personale non medico negli ospedali, nettezza urbana, trasporto pubblico,
in Germania in questi giorni è tutto uno sciopero.
Chiedono 8 % di aumenti e diminuizione del tempo lavorativo,
gli enti pubblici offrono 5 % di aumento in cambio di più tempo lavorato.
A Berlino fermo il tanto efficiente trasporto pubblico fino a venerdì 13, i lavoratori chiedono 12 % di aumento sullo stipendio, la città offre, per ora, 6.
E come non bastasse non finisce qui: dopo mesi e mesi di stop and go i famosi ovvero famigerati macchinisti delle ferrovie hanno di nuovo interrotto le trattative con Deutsche Bahn annunciando nuovi scioperi qualora le loro richieste non vengono riconosciute,
sembra ormai un film che non termina mai...

mercoledì 5 marzo 2008

Angela e Nick...

Lunedì sera all'apertura della CEBIT ad Hannover sembra pace fatta tra la cancelliera tedesca e il presidente francese:
l'unione mediterranea sarà aperta a tutti i 27 della UE.
Il giorno dopo non più.
Nicholas Sarkozy vuole essere l'unico grand patron della sua creatura che dovrà vedere la luce durante il semestre francese, il 14 luglio - grande data storica francese
O non vuole farsi appannare da una cancelliera troppo ingombrante...
O forse semplicemente meno fotogenica di Carla?

Intanto grande bagarre tra i socialdemocratici tedeschi:
Andrea Ypsilanta ha deciso di farsi eleggere presidente dell'Assia con i voti di Die Linke,
una maggioranza inedita nella Germania Ovest che mette in crisi l'identità stessa del SPD come partito popolare, ma:
nell'est del paese, dove l'SPD spesso è junior partner di coalizioni rosso-rosso,
queste coalizioni vanno avanti da anni.
Vedi Berlino, la capitale
Dov'è la novità?
Dov'è lo scandalo?

martedì 4 marzo 2008

Sparisce il centro

Niente paura, non stiamo parlando di Casini.
L' affermazione sul centro in difficoltà è di due ricercatori tedeschi in uno studio sulla distribuzione della richezza (e povertà) nel paese.
Come viene definito il centro sociologico? In termini statistici-economici sono coloro che guadagnano tra il 70 e il 150% delle entrate medie di una famiglia.
Qual è lo stipendio medio? 16.000 Euro.
Dunque, se nel 2000 ancora il 62 % delle famiglie tedesche faceva parte di questo centro statistico, la quota oggi è calata al 54 %.
Nello stesso tempo la quota dei più ricchi - coloro che guadagnano più del 150 % dello stipendio medio - è cresciuta dal 18,8 % al 20,5.
Chi invece si trova nella parte bassa della scala distribuitiva (ovvero i rimanenti 25,5 %) ci rimangano. Poche o quasi nulle le loro chance di tentare la risalita sociale.

La LGT del Liechtenstein ha chiuso l'anno scorso con un utile di 160 milioni di Euro ovvero un aumento del 41 %. Teme una forte riflessione nell'anno in corso per affaire fiscale tedesca

lunedì 3 marzo 2008

Misswirtschaft, Kriminalität, Müll und eine brennende Frau

Der Präsident der Region Kampanien, Antonio Bassolino, ist seit vergangenem Freitag wegen Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe zur Müllentsogung als früherer Müll-SonderKommissar angeklagt: Betrug zu Lasten des Staates, 140.000 Seiten Anklageschrift.
Kein Rücktritt.
Bassolino gibt die Verantwortung weiter, "alle haben dazu beigetragen die Situation zu verschlimmern, die organisierte Kriminalität, der Widerstand der Bevölkerung, die Parteien, die Kirche... "
6:30, vergangenen Donnerstag: die Ordinanz Nr. 98 des heutigen Sonderkommissars De Gennaro, befahl die Müllhalde bei Giugliano vor den Toren Neapels für 5 Tage vorübergehend wieder zu öffnen - sie war Ende 2007 geschlossen worden. Die Bevölkerung protestiert, Lucia De Cicco, kettet sich an das Tor zur Halde, übergießt sich mit Benzin und zündet sich an.
"Wenn der Staat uns alle umbringen will, sterbe ich lieber aus eigener Hand", die Begründung für ihre spektakuläre Tat.
Lucia trägt leichte Verbrennungen davon.
200.000 Tonnen Abfall faulen weiterhin in den Straßen Neapels und seinem Hinterland.
Lösungen nicht in Sicht.
Die Camorra wird wohl kaum freiwillig auf den Milliardengewinn aus dem Müllgeschäft verzichten....

domenica 2 marzo 2008

Römer Staaatsanwalt im Finanzamt

Für Beamte eine unübliche Zeit. Das Büro war schon geschlossen, als 5 Männer der Finanzpolizei am späten Freitagnachmittag im Römer Zentralfinanzamt anrückten und im Auftrag der Staatanwaltschaft die Liechtenstein-Datei mit ihrem brisanten Inhalt kopierten.
Der zuständige Vizeminister hatte zwei Tage vorher in einem Interview erklärt, er lasse die verschlüsselten Namen gerade bearbeiten und nach den Steuerprüfungen alles strafrechtlich Wesentliche den zuständigen Staatanwaltschaften zukommen lassen.
Doch diese wollte nicht warten. Angst vor Manipulation? Nicht wenige hatten die Liechtenstein-Datei eine "Atombombe"genannt, die im italienischen Wahlkampf wie eine Atombombe einschlagen würde.

Das italienische tesoretto (der kleine Schatz) in ausländischen Szeuerparadiesen wird auf insgesamt 500 Milliarden Euro geschätzt - etwa 40 % des Schuldenberges Italiens, das doppelte Bruttosozialprodukt der Schweiz (Zahlen: La Repubblica).

sabato 1 marzo 2008

Grazie ai nuovi papà decolla la natalità tedesca

La intraprendente ministra tedesca della famiglia von der Leyen (democristiana, 8 figli al suo attivo) copiando l'Islanda ha ottenuto un grande risultato:
la natalità in Germania prende decisamente quota grazie al "Elterngeld" in vigore dall'anno scorso. Oltre l'assegno di 154 Euro al mese che già precendetemente si incassava per ogni figlio fino al suo 25esimo anno, ora si possono prendersi fino ai 14 mesi - pagati - per acccudire i propri figli, madri-padri alternandosi.
Sorpresa: sempre più papà usufruiscono del concedo genitoriale.
Attualmente la quota maschile si aggira sui 10% e per l'anno in corso si prevede un nuovo boom tanto che le casse dello stato avrano difficoltà a soddisfare tutte le richieste dei tanti neopapà.
Sembra che faccia parte di uno nuovo status symbol e anche nelle aziende non rappresenta più un neo per la carriera se un papà decide di passare qualche mese a casa con il pupo.