Fast hatte man schon den Eindruck, dass ein gewisser Herr B. in der Oppositionszeit entweder etwas Anstand gelernt habe oder einfach zu müde für seinen bekannten aggressiven Stil gworden sei.
Doch siehe, nein.
Dem war nicht so.
Heute, zum Auftakt seiner Wahlkampagne in Mailand, zerriss er vor versammelter Presse das Programm seines stärksten politischen Gegners, Walter Veltroni, von der Demokratischen Partei mit den Worten "das ist Papiermüll".
Typisch für einen, dem demokratisches Miteinander schon immer zuwider war. Man denke an seinen Auftritt im Europarlament, als er den Vorsitzenden der Sozialistischen Fraktion mit "KZ-Aufseher" beschimpfte.
Wird er langsam nervös?
Oder war er nur sauer, weil er laut jüngstem Forbes Ranking nur noch der drittreichste Mann Italiens ist?
Eine schmerzliche Zurückstufung, die ihm auch bei der Öffnung der Wahlurnen am 13/14. April passieren könnte, ihm, der sich heute allzu siegesicher gibt...
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