venerdì 25 gennaio 2008

Mastella, der Taliban oder wie eine Regierung über einen Kirchturm fällt...

Mastella il Talibano o come un governo cadde sul campanile...
(piccolo riassunto per gli amici italiani)
"Il Campanile", quotidiano del partito del senatore Mastella, ottiene ben oltre 2 milioni di finanziamento pubblico), lui (moglie e tutto il suo clan partitico-famigliare campano) viene inquisito e fa cadere il governo.
Dal postino al primario, in Italia tutti hanno uno sponsor politico in tasca, i partiti, sinistra o destra che sia, si mangiano/divorano il paese, orizzontalmente, verticalmente, totalmente.
In Afganistan pensiamo di dover mandare dei soldati perché lo impone la comunità internazionale, la NATO e quant'altro...
Motivo?
Lì la situazione sarebbe ingovernabile per la predominanza della società tribale...

Die Regierung Prodi war seit ihrem Beginn zum Scheitern verurteilt.
Den einen zu links, den anderen zu rechts und dies in einer Kooalition aus
etwa 8, 9, 10 Parteien - die Zahl schwankte je nach Spaltungsprozess in den verschiedenen Formationen.
Am Ende konnte kein Kitt der Welt sie mehr retten.
Dazu ein Wahlgesetz, von Prodis Vorgängern (Berlusconi & Co) gemacht und als"Porcellum" (abgeleitet von Schwein) genannt, ein Gesetz, das in einem ideologisch-politisch-geografisch zerrissenen Land wie Italien keine Mehrheiten produzieren kann.

In Italien ist es üblich - links wie rechts - das ganze Land, horizontal wie vertikal, nach Parteienzugehörigkeit aufzuteilen: vom Briefträger bis zum Chefarzt, alle haben sie einen Sponsor in der Tasche.
Sonst wären sie nicht da, wo sie sind.
Doch wie kann man über einen Kirchtum fallen?
Es genügen z. B. 2 Abgeordnete, um eine Zeitung aufzutun. Diese hat dann vielleicht 500 fiktive Abos, die in einer Redaktion verfaulen, doch die öffentlichen Gelder sprudeln.
Beispiel: Il Campanile (Kirchtum), Tageszeitung just der Partei (UDEUR), die mit ihren 0,5 % Wählerstimmen die Regierungskrise auslöste, als der von ihrer Partei gestellte Justizminister Mastella wegen Vetternwirtschaft und Verfilzung in seiner Machtdomäne Benevento in Kampanien von der Staatsanwaltschaft angeklagt wurde und seinen Rücktritt erklärte. Seine Frau, politisch eine Nullpräsenz, inzwischen auf den Präsidentenstuhl des Regionalparlaments in Kampanien gehoben, steht unter Hausarrest.
Über 2 Million und Euro jährlich fließen aus den öffentlichen Kassen über die Parteienfinanzierung in eben diesen "Kirchtum". Einer der beiden Mastella-Söhne, Elio, wuchs hier als Journalistenpraktikant heran und als Anwalt berät er heute die Partei.
Allein sein Mercedes kostet 60.000 Euro...
Familienclans überwuchern das Land, stürzen dies in eine Regierungskrise nach der anderen, nach dem Motto "nach mir die Sintflut".
Allgemeininteresse? Sinn für das Wohl des Landes?
Weitgefehlt!
Und dann reden wir über Afghanistan und schicken Soldaten gegen die dort herrschende Stammesgesellschaft...

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